Morgan – Handarbeit aus Tradition

Seit 105 Jahren, seit dem Jahr 1909, wird in der Nähe des idyllischen viktorianischen Ortes Great Malvern südlich von Birmingham auf der britischen Insel ein Roadster gebaut, der für sich zu Recht in Anspruch nimmt, der erste und letzte unter den wahren Sportwagen zu sein: der Morgan. Bis heute entsteht dieses außergewöhnliche und individuelle Fahrzeug in traditioneller Handarbeit.

Henry Frederick Stanley Morgan, der Erfinder des Morgan und Gründer des britischen Fahrzeugherstellers, wäre sicherlich überrascht zu sehen, mit welcher handwerklichen Kontinuität bei gleichzeitiger Adaption modernster Technik sein Werk den rasanten Fortschritt des 20. und 21. Jahrhunderts  überdauert hat und dabei gereift ist. Ein Morgan hebt sich heute als lebende Legende aus der unüberschaubaren Masse industriell produzierter Automobile heraus.  Er ist ein Roadster mit unverwechselbarem Profil und einer liebenswürdigen Ausstrahlung, wie sie nur ein handgefertigtes Auto haben kann.

Die Seriosität handwerklicher Tradition, der das Familienunternehmen über Generationen hinweg kompromisslos verpflichtet ist, begründet das Morgan-Image, das bei Liebhabern weltweit Enthusiasmus auslöst. Bis heute leitet ein Nachfahre des Firmengründers die Geschicke des Unternehmens. Die Sorgfalt und Präzision, mit der alle Komponenten vorbereitet und justiert werden, die aufwendige Erstellung des aus Eschenholz gefertigten Aufbaus, die individuelle Ausgestaltung in der Sattlerei unter Verwendung hochwertiger Lederprodukte und nicht zuletzt eine unbegrenzte Farbwahl in einer modernen Lackierwerkstatt geben jedem Morgan die ihm eigene „Seele“, die ein Morganer an seinem Auto so sehr schätzt und liebt. 

Bei Besuchen im Morgan-Werk konnte sich Michael Schmidt, Chef von „Classic-Line“, selbst davon überzeugen, was die Individualität und den emotionalen Charme  eines Morgan ausmacht. Formen für Karosserieteile werden aus Holz gefertigt,  Haubenteile aus Aluminium von Hand geschnitten und gedengelt. „Jedes Fahrzeug ist ein Unikat“, betont Schmidt deshalb. Es wird nach den ganz persönlichen Vorgaben seines künftigen Besitzers maßgeschneidert. Kein Wunder, dass ein Morgan-Fahrer schnell eine ganz persönliche Beziehung zu seinem Fahrzeug entwickelt .

Die Entscheidung, welcher Morgan es sein soll, wird den Liebhabern nicht leicht gemacht. Die maßgeschneiderte Fertigung  erlaubt eine große Vielfalt individueller Lösungen. Jahr für Jahr werden heute etwa 600 Fahrzeuge gebaut. Die  Produktionszeit für einen Morgan beträgt von der Chassislegung bis hin zur Politur im „Despatch Shop“ etwa vier Wochen.

Morgan-Vertretungen in Deutschland lassen sich buchstäblich an einer Hand abzählen.  Bei „Classic Line“ ist man deshalb besonders stolz darauf, seit August 2013 zum Kreis der spezialisierten Autohäuser zu gehören, an die sich die Liebhaber der englischen Fahrzeuge  in allen Fragen des Vertriebs und des Service wenden können.

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